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URBANE KONTRASTE
Lange waren Korea und Japan dem Westen verschlossen. Seoul beispielsweise war lange eine geheimnisvolle, unzugängliche Stadt, die sich erst Ende des 19. Jahrhunderts öffnete. Es folgte ein wirtschaftlicher Aufschwung und die Glastürme des Stadtviertels Gangnam, Symbole des Aufstiegs großer koreanischer Firmen, überragen heute die traditionellen Märkte, durch die der Duft der Garküchen zieht. Trotz dieser raschen Modernisierung des Stadtbilds wachen die Behörden mit Argusaugen über den alten Königspalast Gyeongbokgung, der während der sechs Jahrhunderte seines Bestehens mehrmals zerstört wurde und heute beinahe in seinem ursprünglichen Glanz erstrahlt. Er bietet Besuchern in der Hektik der Stadt eine Oase der Ruhe.