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Hotels & Restaurants

Relais & Châteaux ist eine exklusive Kollektion von 500 führenden, von Charme geprägten Hotels und Spitzenrestaurants in 60 Ländern. Von den Weinbergen des Napa Valley bis zu den Stränden von Bali, von den Olivenhainen der Provence bis zu den Wildreservaten in Südafrika, Relais & Châteaux vereint die schönsten Reiseziele an den schönsten Routen zur Entdeckung der Vielfalt von Regionen und Ländern.
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Die Welt entdecken

In unseren Häusern ist jeder Maître de Maison bestrebt, die Verbundenheit mit einer Kultur und einer Region mit Ihnen zu teilen.
Sie haben manchmal ein ganzes Leben damit verbracht, die Geschichte und den Geist eines Ortes zu verinnerlichen und vermitteln Ihnen voller Leidenschaft dessen Seele und Wurzeln.
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Spezialangebote

Traumhafte Orte, um ein Wochenende als Verliebte zu verbringen oder die bedeutenden Meilensteine des Lebens zu feiern: Geburtstage, Jahrestage, Flitterwochen, Familienfeiern...
Dank der Magie unserer Häuser werden Ihre schönsten Feiern zu unvergesslichen Erinnerungen.
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Über Relais & Châteaux

Relais & Châteaux wurde vor mehr als 50 Jahren von führenden Hoteliers und Küchenchefs gegründet und ist heute eine Referenz für Exzellenz in allen Bereichen der Gastronomie und der Hotellerie.
Wir laden Sie zu einzigartigen Erlebnissen und einer Reise der Sinne in unsere Häuser weltweit ein, um Art de Vivre wiederzuentdecken und neu zu definieren.
Relais & Chàteaux entdecken

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Relais & Châteaux Mitglied
seit 2006

Per Se
Restaurant eines Grand Chef Relais & Châteaux in einer Stadt

10 Columbus Circle, 4th floor,
New York - New York 10019
USA
Tel. : + 1 212 823 9 335
Fax : + 1 212 823 9353

E-Mail : perse@relaischateaux.com
Inhaber: Thomas Keller
Maître de Maison: Antonio Begonja
Grands Chefs Relais & Châteaux: Thomas Keller und Eli Kaimeh

Ruhetage: Gourmet-Restaurant: Mittags vom Montag bis Donnerstag
Betriebsferien: Erste Januarwoche und ein Woche im Sommer

Jonathan Benno et Thomas Keller

Benno: Ich erinnere mich, dass ich, als ich sehr jung war, als Tellerwäscher in einem Restaurant namens Oxford House arbeitete. Ich war fassungslos über die Menge der anfallenden Arbeit und den Arbeitsumfang an jedem einzelnen Tag - Kochen, Fleisch zerlegen, Personalsachen, Pläne erstellen, vorbereiten, sich um die Gäste kümmern. Das alles schien mir eine unglaubliche Aufgabe. Ich war und bin noch immer motiviert und frustriert bei dem, was wir tun. Die Arbeit erfordert eine große Bandbreite von Fähigkeiten. Ich spüre die Herausforderung auch heute noch. Als ich anfing, suchte ich einen Beruf, in dem ich nie mit dem Lernen aufhören würde. Dreiundzwanzig Jahre später ist das noch immer so. Es vergeht nicht ein einziger Tag, an dem ich nicht etwas lerne, Positives oder Negatives. Das ist nicht für jeden etwas. Es ist nicht leicht.

Ich habe vor kurzem eine Woche mit meiner Frau und meiner Tochter im Haus unserer Familie verbracht. Das liegt etwa drei Stunden nördlich von Portland in Maine, etwas unterhalb von Acadia in einem Ort namens Brooklyn. Das Haus gehört der Familie meiner Frau. Es liegt auf einem Grundstück mit einem Bootshaus und ist wirklich wunderschön. Kein Telefon, kein Handy-Netz, man muss in den Ort fahren, um die Post abzuholen. Es liegt direkt am Wasser. Wir haben dort eine Woche verbracht, haben Radtouren unternommen, drei Mahlzeiten am Tag gekocht. Meine Frau ist auch Köchin. Wir haben zusammen gekocht. Zuhause zu kochen ist etwas ganz anderes als die Arbeit im Restaurant. Ich koche sehr gern und zuhause zu kochen war sehr, sehr entspannend und sehr befriedigend. Es ist wunderbar, in Maine kochen zu können, wo wir Produkte direkt vom Bauernhof, Brombeeren und frische Meeresfrüchte haben!

Thomas : Es gab mehrere Stationen auf meinem Weg zum Küchenchef. Im Juli 1977 traf ich den Chefkoch Roland Henin. Er hat auf mich sehr beeinflusst. Durch ihn habe ich gelernt, Verbindungen zu erkennen. Ich lernte die körperliche Seite des Kochens kennen, zum Beispiel 300 Essen an einem Abend zuzubereiten. Er hat mich auch gelehrt, wie wichtig es ist, andere mit einzubeziehen und dass das eigentlich Wichtige die Gäste im Restaurant sind: Es dreht sich darum, sie zu bewirten.

Man ist ständig von Inspiration umgeben. Inspiration beschränkt sich nie auf eine einzige Sache. Man findet sie an ganz unterschiedlichen Orten, kann sie aber nicht voraussagen. Man nimmt sie einfach wahr und macht sie sich zu Eigen. Das kann am Strand sein, beim Lesen, beim Golfspiel oder beim Wassersport. Seit kurzem, während der vergangenen zwei Jahre, habe ich mich auf das Golfspiel konzentriert. Ich liebe die Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit, die damit verbunden sind, die Rituale und die Wiederholung; das alles gehört auch dazu, wenn man ein guter Koch werden will. Denn ich liebe die Wiederholung.


Was war Ihr emotionalstes kulinarisches Erlebnis?
Benno: Wahrscheinlich das letzte Mal, dass ich im Restaurant (Per Se) für meine Mutter gekocht habe. Meine Mutter…ist vor einigen Jahren verstorben. Ich werde noch immer von Gefühlen überwältigt, wenn ich darüber spreche. Es gibt nichts, was einen mehr erfüllt, als zu sehen, dass Eltern stolz auf ihre Kinder sind. Mir kommen noch immer die Tränen.

Thomas: Mein erstes Essen bei Masa Takayama. Es war nicht nur das Essen. Es waren die Bewegungen, die Rituale, fast wie ein Tanz, all die Nuancen hinter dem Kochen selbst. Das Essen bei ihm ist außergewöhnlich. Die gegrillten Champignons in Pergament, fast schon verbrannt, die schwarze Silhouette der Champignons auf dem Pergament. Oder die Vorspeise, Kaviar und Toro! Der grüne Tee, fast schon fluoreszierend mit seinem Schaum, das Gefühl im Mund.

Das zweite war mein erstes Essen bei einem 3 Sterne Koch: Michel Guérard. Ein perfekt pochiertes Ei !

Was war für Sie der amüsanteste Zwischenfall in Ihrer Küche?
Benno: Als ich vor langer Zeit bei Daniel arbeitete, trieb er uns ständig an und außerdem hatte er die Angewohnheit, ins Restaurant zu stürmen und die Gäste zu begrüßen und dann zurück in die Küche zu rennen und uns aufzufordern, etwas Neues oder Besonderes für die Gäste zu schaffen. Alex Lee war verantwortlich für die Bestellungen, prüfte sie, verschaffte sich einen Überblick darüber, was bestellt wurde, aber Daniel behielt die neuen Abschnitte oder Bestellungen in seiner Tasche. Da musste man schon ein echter Überlebenskünstler sein, oder aber eine guten Sinn für Humor haben.

Thomas: Mir kommen da mehrere in den Sinn. Jean-Louis Palladin bei der Zubereitung von Foie gras zuzusehen, als wir in Israel waren. Es ging hoch her in der Küche, weil die Rabbis ihm sagten, wie man sie koscher zubereitet. Wer war der Gewinner? Der Rabbi. Der andere war, als ich das Rakel schließen musste – das war sehr traurig, aber ich habe Freunde und Stammgäste zu einer Superbowl-Party eingeladen mit Hot Dogs und Hamburgern!


Was würden Sie Hobbyköchinnen und -köchen raten?
Benno: Ich gebe Ihnen den gleichen Rat, den ich auch den Jungen in der Küche gebe - legen Sie Wert auf ordentliche Zutaten. Es ist egal, ob es sich um ein einziges Essen bestehend aus verschiedenen Gemüsesorten und Tomaten mit Paul Newman Sauce handelt oder um ein Essen für 90 Personen. Die Achtung vor den Lebensmitteln ist das Wichtigste für einen Koch und das führt auch zu den besten Ergebnissen.

Thomas: Wenn Ihnen etwas misslingt, machen Sie trotzdem weiter. Wenn uns als Berufsköche etwas misslingt und wenn wir es dann nicht noch einmal versuchen würden, wo ständen wir dann? Entwickeln Sie Ihr Können. Fangen Sie noch einmal von vorne an und machen Sie es immer wieder. Wiederholung führt zur Perfektion. Geben Sie nicht auf. Wenn es Ihnen schon beim ersten Mal gelingt, hatten Sie eben einfach viel Glück. Haben Sie also Geduld.



DIE WELT VON JONATHAN BENNO ET THOMAS KELLER