Relais & Châteaux ist eine exklusive Kollektion von 500 führenden, von Charme geprägten Hotels und Spitzenrestaurants in 60 Ländern. Von den Weinbergen des Napa Valley bis zu den Stränden von Bali, von den Olivenhainen der Provence bis zu den Wildreservaten in Südafrika, Relais & Châteaux vereint die schönsten Reiseziele an den schönsten Routen zur Entdeckung der Vielfalt von Regionen und Ländern.
In unseren Häusern ist jeder Maître de Maison bestrebt, die Verbundenheit mit einer Kultur und einer Region mit Ihnen zu teilen. Sie haben manchmal ein ganzes Leben damit verbracht, die Geschichte und den Geist eines Ortes zu verinnerlichen und vermitteln Ihnen voller Leidenschaft dessen Seele und Wurzeln.
Traumhafte Orte, um ein Wochenende als Verliebte zu verbringen oder die bedeutenden Meilensteine des Lebens zu feiern: Geburtstage, Jahrestage, Flitterwochen, Familienfeiern... Dank der Magie unserer Häuser werden Ihre schönsten Feiern zu unvergesslichen Erinnerungen.
Relais & Châteaux wurde vor mehr als 50 Jahren von führenden Hoteliers und Küchenchefs gegründet und ist heute eine Referenz für Exzellenz in allen Bereichen der Gastronomie und der Hotellerie. Wir laden Sie zu einzigartigen Erlebnissen und einer Reise der Sinne in unsere Häuser weltweit ein, um Art de Vivre wiederzuentdecken und neu zu definieren.
Meine Leidenschaft für das Kochen ist entstanden, als ich zusah, wie meine Mutter mit Begeisterung am Herd zu Werke ging. Der Kontakt mit all den bedeutenden großen Küchenchefs, die die Liebe zur Gastronomie zu vermitteln wissen, hat in mir den Wunsch vertieft, es gut und immer besser zu machen.
Prägende Erfahrungen machte ich bei Troisgros in Roanne, bei Bernard Loiseu in Saulieu, bei Pierre Gagnarie in St. Etienne, bei Antoine Westermann im Buerehiesel in Straßburg und dann im Belle Otéro bei Christian Chauveau in Cannes und natürlich bei Régis Marcon in St. Bonnet le Froid sowie bei Jacques Lameloise in Chagny.
Was ich aus diesen Erfahrungen gelernt habe? Von Troisgros - den Geist eines 3-Sterne-Hauses bis aufs i-Tüpfelchen. Von Loiseau - das klare Kochen ohne Schnörkel. Von Gagnaire - den Sinn fürs Kreative. Von Westermann - natürlich viel über das Elsass, die Großzügigkeit und die Schönheit der dortigen Produkte. Von Jacques Lameloise - seine Einfachheit … Eigenschaften, die sich gegenseitig ergänzen und die eine lehrreiche Ausbildung vervollständigt haben.
Meine wichtigsten Momente? Meine Lehrzeit bei Troisgros (traumhaft!), mein Zusammentreffen mit Pierre Gagnaire und dann die sechs Jahre, die ich an der Seite von Régis Marcon arbeitete. Die Auszeichnung zum Meilleur Ouvrier de France im Jahr 2004. Und schließlich die Herausforderung meines Lebens mit Jacques Lameloise, das Projekt, früher oder später sein Nachfolger zu werden.
Ich praktiziere eine entwicklungsfähige Küche, die auf der Tradition fußt und das Produkt respektiert. Fein und unaufdringlich, eine Spur fantasievoll und mit Respekt vor der jeweiligen Tradition.
Was war Ihr emotionalstes kulinarisches Erlebnis? Zwei Essen bei den Troisgros in Roanne und bei Jacques Decoret in Vichy.
Was war für Sie der amüsanteste Zwischenfall in Ihrer Küche? Eine gastronomische Woche im Orient Express mit Régis Marcon anlässlich des Karnevals in Venedig. Ein unvergesslicher Augenblick, untrennbar verbunden mit der Geschichte des Orts, aber auch ganz einfach wegen der Tatsache, dass in einem Zug gekocht wurde und es Streckenabschnitte mit Weichen gab, die einem den kalten Schweiß ins Gesicht trieben, denn alles konnte herunterfallen … auch der Servierwagen mit den Crème brûlées!
Was würden Sie Hobbyköchinnen und -köchen raten? Einfache Zubereitung für einen gelungenen Geschmack.