Hotels & Restaurants

Relais & Châteaux ist eine exklusive Kollektion von 500 führenden, von Charme geprägten Hotels und Spitzenrestaurants in 60 Ländern. Von den Weinbergen des Napa Valley bis zu den Stränden von Bali, von den Olivenhainen der Provence bis zu den Wildreservaten in Südafrika, Relais & Châteaux vereint die schönsten Reiseziele an den schönsten Routen zur Entdeckung der Vielfalt von Regionen und Ländern.

Die Welt entdecken

In unseren Häusern ist jeder Maître de Maison bestrebt, die Verbundenheit mit einer Kultur und einer Region mit Ihnen zu teilen.
Sie haben manchmal ein ganzes Leben damit verbracht, die Geschichte und den Geist eines Ortes zu verinnerlichen und vermitteln Ihnen voller Leidenschaft dessen Seele und Wurzeln.

Spezialangebote

Traumhafte Orte, um ein Wochenende als Verliebte zu verbringen oder die bedeutenden Meilensteine des Lebens zu feiern: Geburtstage, Jahrestage, Flitterwochen, Familienfeiern...
Dank der Magie unserer Häuser werden Ihre schönsten Feiern zu unvergesslichen Erinnerungen.

Über Relais & Châteaux

Relais & Châteaux wurde vor mehr als 50 Jahren von führenden Hoteliers und Küchenchefs gegründet und ist heute eine Referenz für Exzellenz in allen Bereichen der Gastronomie und der Hotellerie.
Wir laden Sie zu einzigartigen Erlebnissen und einer Reise der Sinne in unsere Häuser weltweit ein, um Art de Vivre wiederzuentdecken und neu zu definieren.
Relais & Chàteaux entdecken

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Relais & Châteaux Mitglied
seit 2002

Gary Danko
Restaurant eines Grand Chef Relais & Châteaux in einer Stadt

800 North Point Street
San Francisco - California 94109
USA
Tel. : + 1 415 749 2060
Fax : + 1 415 775 1805

E-Mail : danko@relaischateaux.com
Inhaber und Grand Chef Relais & Châteaux: Gary Danko
Maître de Maison: Gregory Lopez


Betriebsferien: 4. Juli, Thanksgiving, 25. und 31. Dezember.

Gary Danko

Ich wuchs in einer kleinen Stadt in einer großen Familie mit einer Mutter aus den Südstaaten und einem Vater aus Ungarn auf, in Massena, im Bundesstaat New York. Mein Vater Frank baute Häuser, Opal, meine Mutter, war Hausfrau und Familienmanagerin. Wir wurden also in einer Arbeiterfamilie groß. Da ich der dritte Sohn war, gingen meine zwei älteren Brüder mit meinem Vater arbeiten, ich jedoch war dazu bestimmt, mit meiner Mutter zu Hause zu bleiben, um die Haushaltsführung und das Kochen zu lernen. Ich wechselte ziemlich viele Windeln. Meine Eltern vermittelten mir eine sehr gute Arbeitsmoral und eine Disziplin, die man als junger Mensch und als jemand, der gutes Essen liebt, nur schwer annehmen kann.

Ich arbeitete dann doch in der Baufirma der Familie, als mein Vater den Auftrag zum Umbau des örtlichen Restaurants übernahm, The Village Inn. Ich fuhr mit ihm dorthin, das Gebäude interessierte mich aber überhaupt nicht und ich verschwand in die Küche, ohne mich umzuschauen. Im Alter von zwölf Jahren arbeitete ich im Herbst und Winter als Garderobenjunge. Bezahlt wurde ich durch die Trinkgelder. Mit 14 arbeitete ich dann in der Küche als Tellerwäscher. Wir wohnten damals 11 km vom Arbeitsplatz entfernt und mein Vater oder mein Bruder fuhren mich hin und holten mich nach der Arbeit ab, oft weit nach Mitternacht, bis ich meinen Führerschein hatte.

Ich bin seit nunmehr 30 Jahren Küchenchef und seit 10 Jahren Restaurantbesitzer und arbeite in der Küche aber auch in jedem anderen Bereich, in dem es etwas zu organisieren oder zu klären gibt. Auftanken kann ich eigentlich nur in « gestohlenen Augenblicken », für die ich hart arbeite, um sicherzugehen, dass alles gut läuft, dass alles in trockenen Tüchern ist, wenn ich dem Ganzen für einen Tag oder ein Wochenende entfliehen will. Ich bereite alles vor, bevor ich wegfahre und fange bei der Rückkehr sofort wieder zu arbeiten an.

Meine Inspirationen kommen mir im Schlaf und wenn ich zu Hause entspanne….und beim Einkaufen.

Ich liebe die Kunst und alle schönen Dinge. Ich bin immer auf der Suche nach einzigartigen Stücken. Ich stöbere nach modernen Objekten aus den 50iger Jahren, nach Gegenständen im Stil Hollywood Regency oder Art Déco.


In meinem Beruf reise ich viel, fahre mit Relais & Châteaux oft nach Europa oder an andere Orte, unternehme Feinschmecker-Exkursionen, bin zu Gast bei anderen Küchenchefs. Ich reise sehr gerne durch die Welt. Ich kaufe in jedem Land, das ich besuche, Kunstobjekte und ich liebe bestimmte Epochen in der Architektur und im Design sowie Möbel und andere Kunstgegenstände, die nur schwer zu finden sind, die man sieht und in die man sich sofort verliebt und die man unbedingt haben muss. Ich habe schon so viele wunderschöne Objekte nicht gekauft und habe das dann immer bereut – ich liebe die Schönheit. Das Reisen ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, um Küchenchef zu werden; es erweitert den Horizont, öffnet die Augen für andere Lebensweisen und kann unsere Küche und unser Leben beeinflussen!

Meine Freude am Essen und Kochen hat sich an ganz einfachen Dingen entwickelt, wie zum Beispiel einer perfekten Feige, einem perfekten Pfirsich oder an einem perfekten Brathähnchen. Diese Dinge sind schwer zu finden!


Was war Ihr emotionalstes kulinarisches Erlebnis?
Die ersten Male, als ich in den 80iger Jahren bei jungen Köchen wie David Bouley, Jean George Vongerichten, Daniel Boulud aß. Sie überdauern die Zeit und Trends. Diese Essen regten mich an, nach Höherem zu streben und mein Können weiter zu entwickeln.

Meine Vorlieben sind besonders in einer eher traditionellen Küche verankert. Ich mag vor allem die bekannten Aromen. Die moderne Küche liebt das Theatralische, wagt sich an den unbekannten Geschmack, das unbekannte Aroma. Wenn Sie das einmal erlebt haben und es Ihnen gefallen hat, und wenn Sie Ihren Freunden davon erzählen, aber nicht wiederkommen, dann kann eine solche Küche nicht überleben und auch keine klassische Küche werden. Ich finde, eine Küche muss geschmacklich ausgewogen sein, man muss Lust auf sie haben und zwar so viel Lust, dass man wieder kommen möchte – immer wieder, Jahr für Jahr. Ich bin nicht davon überzeugt, dass die moderne Kulinarik das nötige Durchhaltevermögen beweisen wird.

Nebenbei bemerkt habe ich schon viele Trends kommen und gehen sehen. Von diesen besonderen Trends bleiben 5 % und werden zum festen Bestandteil der Kochkunst, 5 %, an die man sich erinnert und die man weiter praktiziert, auch wenn die kurzlebige Modeerscheinung vergessen ist. Ich bin der Meinung, dass solche Restaurants bekannt werden und ihre Anhängerschaft vergrößern, deren Gäste wegen bestimmter Gerichte immer wieder kommen.

Was war für Sie der amüsanteste Zwischenfall in Ihrer Küche?
Ich arbeitete im Norden des Staats New York in einem Restaurant, in dem ich als Berater tätig war. Es war ein typischer Sommer für diese Gegend, heiß und unglaublich feucht, ich arbeitete als Chef de partie, es war wie im Backofen, drinnen und draußen. Meine Sauce für das Abendessen war gerade fertig geworden und ich schaute in den Topf - es schwammen Hunderte von Mücken darin! Die Hitze draußen hatte der Mückenpopulation sehr zugesetzt, sie waren alle eingegangen und wurden durch die Abluftventilatoren in die Küche geblasen. Den Küchengöttern sei Dank, denn ich hatte die Sauce vom Vorabend aufbewahrt!

Im gleichen Restaurant verwechselte einmal ein Commis bei einem Flambé schwarze Oliven mit eingemachten Kirschen.

Was würden Sie Hobbyköchinnen und -köchen raten?
Wenn Sie von Gelegenheitsköchen sprechen: Ich finde es toll, dass sich die Leute fürs Essen begeistern und kochen wollen bzw. kochen lernen wollen. Das ist derzeit eines der beliebtesten Hobbies der Amerikaner. Sie sollten weiter kochen und lernen, ihre Gäste und Familie zu bewirten.

Mein Rat: Auch wenn sie mit Leidenschaft kochen, hören Sie nicht auf den Rat Ihrer Freunde, die Ihnen sagen, Sie seien ein so guter Koch, dass Sie ein Restaurant eröffnen sollten. Der Spaß wird dann ganz schnell zu harter Arbeit, denn das ist genau das, was Sie erwartet, wenn Sie in die Gastronomie einsteigen. Lassen Sie Ihre Hobbys Hobbys bleiben. Kochen zu Hause hat etwas sehr viel Persönlicheres als ein Restaurantbesuch, der einzige Nachteil ist, dass man auch den Abwasch machen muss!