
Chiang Mai ist die zweitgrößte Metropole Thailands im Norden des Landes. Von König Mangrai im Jahre 1296 als Hauptstadt gegründet, war sie das kulturelle, religiöse und politische Zentrum seines Königreichs Lan Na. Die ursprünglich um den Königspalast, die Häuser wohlhabender Bürger und wichtigsten Tempel gebauten Stadtmauern sind nach Umbauten durch spätere Herrscher heute noch in den Kanalgräben zu erkennen. Nach einer zweihundertjährigen Besatzung durch die Burmesen konnte die Stadt unter der Herrschaft von König Rama I. im Jahre 1796 zu neuer Blüte erwachsen. Chiang Mai ist heute eine beschauliche Provinzhauptstadt, deren luxuriöse Boutiquen, kulturellen Sehenswürdigkeiten und freundliche Gastlichkeit ihrem Namen als „Rose des Nordens“ alle Ehre erweist.
Neben traditioneller Architektur, Design und Kunsthandwerk (Lackarbeiten, Schirme, Silberwaren, Töpferei, Schnitzarbeiten u. a.) entfalteten sich in den letzten Jahren in Chiang Mai vor allem das Textilhandwerk und die Entwicklung der für Thailand typischen Heilmittel.
Bei einem Aufenthalt in Chiang Mai sollte man folgende Sehenswürdigkeiten unbedingt besuchen:

die Altstadt und das Denkmal der drei Könige

das Ostufer des Flusses Ping

den Tempel Wat Phra Singh mit dem berühmten bronzenen Buddha

Phra That Doi Suthep, einen der wichtigsten und am meisten verehrten Tempel in Thailand, der während der buddhistischen Feiertage Makha Buja und Visakha das Ziel zahlreicher Pilger ist

Wat Chedi Luang und den riesige beschädigten Chedi

das Nationalmuseum in Chiang Mai mit einer der besten Sammlungen buddhistischer Kunst

den Nachtbasar auf der Chang Klan Road (Antiquitäten, Stoffe, Kunsthandwerk und andere Souvenirs).