
Kuala Lumpur ist eine weltoffene Stadt, deren Vergangenheit überall zu spüren ist − zum Beispiel in den geschichtsträchtigen Gebäuden der britischen Kolonialzeit (wie im ehemaligen Cricketclub Dataran Merdeka) oder in den Mitternachtslaternen auf dem Nachtmarkt der Petaling Street in Chinatown. Die Geschäftigkeit der Straßen und ihre glänzenden modernen Bürohochhäuser symbolisieren den grenzenlosen Fortschrittsgeist der Hauptstadt Malaysias auf ihrem unaufhaltbaren Weg in die Zukunft.
Im Jahre 1857 bauten 87 chinesische Bergleute auf der Suche nach Zinn mitten im Urwald ein Dorf mit Strohdachhütten und gaben ihm den Namen „schlammige Flussmündung“ − wörtlich Kuala Lumpur. Daraus entwickelte sich eine der heute reichsten Städte Asiens.
Ende des 19. Jahrhunderts entstand aus vier Sultanaten die Föderation von Malaya, mit deren Hauptstadt Kuala Lumpur. Unter britischer Herrschaft entwickelte sich die Stadt zu einem klassischen Zentrum des Kolonialismus. Heute leben hier gemeinsam Chinesen, Malaien und Inder mit ihren eigenen Kulturen, Religionen und Sprachen.
Als Symbol der Stadt gelten die höchsten Zwillingstürme der Welt − die Petronas Towers haben 88 Stockwerke und bieten den besten Blick über KL. Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

Chinatown (Petaling Street)

das Museum für islamische Kunst

das Textilmuseum (Stoffe aus ganz Malaysia)

der Bahnhof (eine 1885 erbaute architektonische Besonderheit)

der Tempel Sri Maha Mariamman (erbaut im Jahre 1873 in der Nähe von Chinatown, soll der am meisten und aufwändigsten verzierte Hindu-Tempel des Landes sein)

die Batu-Höhlen (Kalksteinhöhlen etwa 15 km vor der Stadt).