
Taichung ist die drittgrößte Stadt des Landes und eins der aktivsten wirtschaftlichen Zentren der Insel. Die Stadt ist für ihre Parkanlagen und die Nachtmärkte bekannt. Außerdem ist sie ein idealer Ausgangspunkt nach Lugang und zum Sonne-Mond-See.
Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert von Festlandschinesen an der Westküste Taiwans gegründet. Taichung ist heute eine prosperierende Stadt mit einem internationalen Hafen und liegt verkehrsgünstig an der Kreuzung mehrerer Hauptverkehrsstraßen des Landes. Die Züge der Hochgeschwindigkeitsbahn, die die Hauptstadt Taipeh im Norden mit der Stadt Kaohshiung im Süden verbindet, halten hier. Durch die Textil-, die Maschinenbau- und die Holzindustrie ist Taichung zwar eher ein Ziel für Geschäftsleute als für Touristen, die Stadt hat aber eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Es gibt Parkanlagen im chinesischen Stil mit Pavillons und Teichen und drei Museen: das Museum für Naturkunde, das Kunstmuseum und vor allem das nationale Natural Science Museum. Aufgrund der interaktiven Ausstellungen in den Bereichen Biologie, Astronomie und Physik zieht dieses Museum viele Besucher an.
Einige Kilometer weiter nördlich liegt der „Encore Garden“, eine wunderschöne Parklandschaft mit Tausenden von Blumen und Pflanzen. Im nahe gelegenen Sanyi haben sich die besten Holzschnitzer Asiens angesiedelt. Die Arbeiten, die in den Geschäften an der Hauptstraße angeboten werden, sind Originale und ihre Preise sind niedriger als in der Hauptstadt Taipeh.
Wegen seiner Lage an der Westküste im Zentrum der Insel gelangt man von Taichung ohne Probleme nach Lugang, das wichtigstes Zentrum für Kunst und Kunsthandwerk des Landes (Lackarbeiten, Stickereien...). Man kann aber auch an den Sonne-Mond-See fahren, ein beliebtes Reiseziel in Taiwan mit dem Wenwu-Tempel und der Tsz-en Pagode.