Salta, die letzte große Stadt im Norden Argentiniens, verfügt über Straßen, die sich wie ein Schachbrett am Fuße der Anden verteilen. Die Stadt, die berühmt ist für ihre Bauten im Kolonialstil, ist der Ausgangspunkt des „Tren a las Nubes (Zug in die Wolken)“, einer mythischen Zugstrecke über die Anden.
Obwohl Salta sich im äußersten Norden des Landes auf einer Höhe von mehr als 1.000 m befindet, gehört die Stadt dennoch zu den führenden Fremdenverkehrszentren Argentiniens. Sie verdankt ihren Ruf einer Kolonialgeschichte, deren architektonische Symbole sie heute noch voller Stolz zeigt. Als ältestes Kolonialbauwerk der Stadt beherbergt der Cabildo zwei bedeutende Museen, das Historische Museum des Nordens sowie das Kolonial- und Kunstmuseum. Zwei weitere religiöse Gebäude finden die Bewunderung der Touristen: Die Kathedrale und die Kirche San Francisco. Erstere zeichnet sich durch eine rosafarbene Fassade und barocke Verzierung als typische Merkmale spanischer Architektur aus. Die zweite ist so etwas wie die touristische Vitrine Saltas, mit roten Fassaden und Mauern auf neoklassizistischem Hintergrund.
Auch wenn die Stadt für ihre Inbrunst bekannt ist, lohnt es sich dennoch, die heidnischen Attraktionen zu entdecken. Sie ist ein aktives Kulturzentrum mit Kinos, Theatern und Peñas, die Tag und Nacht für festliche Atmosphäre sorgen.
Um diese kleine Metropole mit einem einzigen Blick zu erfassen, geht nichts über einen Ausflug mit der Seilbahn zum Berg San Bernardo. 200 m oberhalb der Stadt wird diese mit ihrem Tal in vollem Umfang ersichtlich und man möchte noch höher steigen! Eine Möglichkeit, die vom Tren a las Nubes (Zug in die Wolken) geboten wird, einem Bummelzug, der ab Salta bis auf 4.000 m in den Anden aufsteigt und dann weiter bis nach Chile fährt.