50 km südlich von München liegt der Tegernsee, einer der Seen des bayrischen Voralpenlands. In der reizvollen Umgebung liegen hübsche und beschauliche kleine Städtchen sowie eine sehr schöne alte Benediktiner-Abtei.
Die Poesie der bayrischen Seen wird überall geschätzt. Auch der Tegernsee mit den prächtigen stillen Häusern und Feriendomizilen, seinen naturbelassenen Ufern und dem vielfältigen Wassersportangebot, alles nur wenige Kilometer von Österreich entfernt, bildet da keine Ausnahme. Verglichen mit dem Ammersee ist der Tegernsee mit 9 km² Wasseroberfläche relativ klein und lässt sich deshalb leicht umrunden. Der Besucher kann dabei das Spiel der Sonne, mal dunkel, dann wieder hell, auf der Oberfläche des Sees beobachten. Bezaubernde Flüsse wie die Rottach oder der Alpbach münden in den See und es gibt außerdem eine schön gelegene kleine unbewohnte Insel.
Auf dem Rundweg trifft man auf wunderschöne Beispiele für die deutsche Lebensart. Es gibt beschauliche Städtchen wie Bad Wiessee und Gmünd am Tegernsee, Orte, die sich im Sommer zu lebhaften Biergärten verwandeln und Stellen, an denen man Forellen, Schleien, Zander und Aale im See beobachten kann. Im Süden in der kleinen Stadt Tegernsee findet man das wohl schönste Beispiel für das kulturelle Erbe dieser Landschaft. Die Abtei mit ihrer Basilika wurde im 18. Jahrhundert gegründet und beherbergte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts die bedeutendste Benediktinergemeinschaft Bayerns. Neben dem reichen Angebot an kulinarischen Spezialitäten ist der Tegernsee auch der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge nach München, Innsbruck oder Salzburg.