
Die „Hauptstadt“ der Landes liegt im Herzen einer Region, die besonders für ihre kulinarischen Genüsse und die Waldlandschaft berühmt ist. Die Garnisons- und Verwaltungsstadt ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um eine Gegend zu erkunden, in der eine ganz besondere Lebensart gepflegt wird.
Sie ist der Sitz der Präfektur des Departement Landes im Herzen des Südwesten Frankreichs.
Mont-de-Marsan liegt an der Grenze zur Gascogne und zu den Landes, ganz in der Nähe der Strände des Atlantiks. In der Garnisons- und Verwaltungsstadt herrscht besonders rund um die Victor Hugo-Straße (großbürgerliche Häuser, Präfektur...) und den Platz Saint-Roch, auf dem zweimal in der Woche der Markt mit einem großem Angebot kulinarischer Genüsse dieser Region (Foie gras, Confits, Entenbrust, Pastis...) stattfindet, geschäftiges Treiben. In Mont-de-Marsan verbindet sich Tafelkunst mit der Freude am Feiern. Jedes Jahr Mitte Juli versetzen die Rhythmen der Musikgruppen und der Umzüge anlässlich der Fêtes de la Madeleine die Stadt in einen Ausnahmezustand. Bei diesem Anlass findet auch der Course Landaise statt (eine unblutige Variante des Stierkampfes, in dem der Stier nicht getötet wird). Mont-de-Marsan ist übrigens eine sehr sportliche Stadt, in der besonders Rugby viele Anhänger hat. Auch die Kunst wird nicht vernachlässigt, beispielsweise auf dem Festival Arte Flamenco Anfang Juli und im ausgezeichneten Museum Despiau-Wlérick, das der zeitgenössischen Architektur gewidmet ist.
Von Mont-de-Marsan aus ist eine Reihe von Sehenswürdigkeiten leicht zu erreichen. Wenige Kilometer östlich liegt Labastide d’Armagnac, eines der schönsten Wehrdörfer der Region. Mit seinen Fachwerkhäusern und den Arkaden hat der Ort seinen mittelalterlichen Charme bewahrt. Im Norden gibt es für Naturliebhaber die Wander- und Radwege der Naturparks Landes de Gascogne. Mitten im Naturpark steht das Ökomuseum von La Grande Lande, in dem das Leben der Hirten und Waldarbeiter im 19. und 20. Jahrhundert wieder lebendig wird.