
Die Hafenstadt Kobe, die in der Kansai-Gegend nahe Osaka und Kyoto liegt, bewegt sich zwischen Exotik und Handel. Sie wurde nach dem Erdbeben im Jahr 1995 wieder aufgebaut und ist bekannt für die Lebensqualität. Ganz in der Nähe liegt die schönste Burg Japans, Himeji.
Die Stadt Kobe liegt im Zentrum einer der wichtigsten und wohlhabendsten Wirtschaftregionen Japans. Die Dynamik der Stadt geht auf ihre lange Handelstradition zurück und wird noch verstärkt durch die vielen ausländischen Unternehmen, die aus ihr eine lebendige kosmopolitische Stadt machen. Trotz der 1,5 Millionen Einwohner kann man Kobe bequem zu Fuß erkunden. Im Zentrum, findet man neben der Chinatown (Nanking-Viertel), einer geschäftigen kulinarischen Enklave, den Stadtteil Kitano, ein am Hang gelegenes Wohnviertel, das ein bisschen an San Francisco erinnert. In Richtung Hafen liegen das Maritime und das faszinierende Städtische Museum, das dem kulturellen Austausch zwischen Asien und dem Westen gewidmet ist. Der Port Tower ist mit seinen 108 m Höhe ein Symbol für die Dynamik dieser Stadt. Von der Aussichtsplattform hat man einen Überblick über die Stadt und ihre Umgebung. Die Straßen rund um die beiden zentralen Bahnhöfe Sannomiya und Motomachi laden zum Einkaufsbummel ein. In den Kaufhäusern herrscht reges Treiben. Die Umgebung ist geprägt von Gebäuden, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Europäern gebaut wurden. Kobe ist in ganz Japan für die Qualität des Rindfleisches bekannt, das von vielen Gourmets sehr geschätzt wird. Das leicht marmorierte und zarte Fleisch gehört zu den teuersten Gerichten des Landes.
Bei einem Besuch in Kobe sollte man unbedingt einen Umweg zur Burg Himeji machen, die etwa 50 Kilometer westlich von Kobe liegt. Die Burg mit Bergfried und Türmen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als Symbol für das Ansehen der alten Shogune.