Ihr kulturelles Erbe ebenso wie eine nie dagewesene architektonische Begeisterung haben zum Aufschwung der drittgrößten Stadt Spaniens im 21. Jahrhundert beigetragen. Durch ihren Charakter als Fest- und Badestadt zieht Valencia gleichermaßen Besucher durch ihre Tradition wie durch ihre Modernität an.
Valencia, eine Stadt der Kontraste. Dieser bekannte touristische Werbeslogan findet in dieser Metropole seine ganze Aussagekraft: Drittgrößte Stadt Spaniens und erster Handelshafen des Landes. Eine Stadt mit revolutionärer Entwicklung: Lange Zeit von den Touristen gemieden, hat es Valencia verstanden, ein bislang unbekanntes Kulturerbe dank eines unvergleichlichen architektonischen Schwungs in Szene zu setzen. Die Verlegung des Flussbettes der Turia vor die Tore der Stadt ermöglichte den Bau des Musikpalastes, die gewagte Konstruktion der Calatrava-Brücke und schließlich den gigantisch-avantgardistischen Gebäudekomplex der Stadt der Künste und der Wissenschaften.
Den Kontrapunkt in diesem schwungvollen Geschehen bildete 2007 die Ausrichtung der weltweit bekanntesten Segelregatta, der América’s Cup. All das reichte aus, um den Besuchern Appetit auf eine Neuentdeckung von Valencia zu machen.
Mit ihrem üppigen, nie gesehenen kulturellen Reichtum verkörpert die Altstadt auf wunderbare Weise die spanische Lebensart, mit ihren Bars, ihrem Nachtleben und ab sofort auch mit ihren berühmten Shoppingmöglichkeiten. Ein gutes Dutzend historische Stätten und Monumente gilt es zu entdecken, darunter die Kathedrale, das Patriarca-Kollegium, mit seinen Kunst- und Malereisammlungen, die außergewöhnlichen, zentralen Markthallen mit ihren unzähligen, gastronomischen Produkten, den Lonja-Palast, die Plazas Retonda und Manises... Zu alledem noch das traditionelle Fest der Fallas, das jedes Jahr im März gefeiert wird; hier schlägt Valencia eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.