
Im Norden der Camargue wurde eine der schönsten Städte Frankreichs erbaut: Arles. Sie wurde von den Griechen gegründet, von den Römern kolonisiert und verfügt über ein außergewöhnliches antikes Kulturerbe, das bei der UNESCO registriert ist (dazu zählen die bemerkenswerte Arena, das antike Theater und die Constantin-Thermen).
In jeder Epoche wurden hier weitere Bauten errichtet, die zum Ruf der Stadt beitrugen (Kloster Ste-Trophime, Place de la République, Hôtel de Lauzière etc.).
So verwundert es nicht, dass Gauguin und Van Gogh sich hier niederließen und einen Großteil ihrer Bilder schufen!
Die Camargue

Die Camargue mit ihrem Sumpfland in Südfrankreich erstreckt sich kilometerweit längs der Mittelmeerküste bis nach Nîmes. Die Landschaft mit ihrer üppigen Vegetation ist geschützt, auch wenn von den ausgedehnten Wäldern nur noch einige Inseln übrig geblieben sind, die der extensiven Wirtschaft des Menschen nicht zum Opfer gefallen sind.
In den großen Weiten werden Pferde und Stiere fast vollständig frei lebend gehalten. Zahlreiche Vogelarten, wie zum Beispiel der rosafarbene Flamingo, bevölkern das Land zu Tausenden.