Laos ist das einzige Land in Asien, das keinen direkten Zugang zum Meer hat. Laos dehnt sich über eine Länge von mehr als 1 000 km aus und bietet potenziellen Besuchern ein reichhaltiges Angebot an Möglichkeiten. Die Bergwelt und die Traditionen sind vom Mekong an der Grenze zu China aus zu entdecken.
Laos ist von Ländern wie Thailand, Vietnam und Kambodscha umgeben, die als Touristenziele sehr beliebt sind. Laos selbst hat seine Unberührtheit noch erhalten können. Das Land ist durch eine Bergkette von seinen Nachbarn getrennt und wirkt ein wenig isoliert und schwer zugänglich. Da es keinen Strandtourismus gibt, konzentriert sich das Interesse der Touristen auf zwei große Anziehungspunkte: Den Mekong und das Hochgebirge. Der Mekong fließt auf einer Länge von mehr als 1 800 km durch das Land, mal gemächlich fließend, dann wiederum als reißender Fluss. Wilde Schluchten wechseln sich mit weiten Anbauebenen ab, die von terrassenförmigen Reisfeldern und Pfahlbaudörfern gesäumt sind. Die Hauptstadt Vientiane liegt in der Flussebene und es lohnt sich, einen Umweg zu machen, um sie zu besichtigen. In Vientiane liegt das That Luang, ein Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert, in dem eine Reliquie Buddhas verwahrt werden soll, und der alte königliche Tempel Ho Phra Kéo, heute ein Museum für religiöse Kunst.
Im Süden bleiben der Fluss und das Wasser die Richtschnur für die Touristenrouten, die zur reizvollen exotischen Stadt Savannakhet, den gewaltigen Wasserfällen von Khone oder den unerwarteten Delfinen im Mekong, nahe der Grenze zu Kambodscha, führen.
Im Norden geht es nach Luang Prabang, in die Ebene von Jarres, in die Provinz Bokéo (Teil des Goldenen Dreiecks) und in die Berge von Oudomxay, in denen viele ethnische Minderheiten leben, unter anderem die H’mong. Die Provinz Muang Say bietet sich an für Ausflüge in die Berge.
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