Die Stadt im Südwesten Karnatakas in Indien ist eine große traditionsreiche Hafenstadt mit einem reichen katholischen Erbe. Die Tempel, die Strände und das Lehensgut Krishnas in Udupi sind in der näheren Umgebung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Zwischen Goa und den berühmten backwaters von Kerala hat die Küste des Golfes von Oman ihre Ursprünglichkeit, die ihren Charme ausmacht, bewahrt. Hier erlebt man ein unverändertes maritimes Indien mit traditionellen Fischerdörfern und einigen Städten, die noch immer das koloniale Erbe ausstrahlen. Mangalore, nicht zu verwechseln mit Bangalore, ist die Hauptstadt des Staates Karnataka. Sie wurde 1526 von den Portugiesen besetzt und besitzt noch heute eine große katholische Gemeinde.
Durch den Seehandel zu Wohlstand gekommen ist die Stadt ein wichtiges Exportzentrum für Kaffee und Cashewnüsse. Es gibt noch immer bemerkenswert schöne alte Häuser mit Ziegeldächern. An der Küste ist das Gewirr der Fischerboote und ihrer Besitzer bei der Rückkehr in den Hafen ein farbenfrohes Schauspiel, das bis ins Dunkel der Zeit zurückgeht. Im Süden von Mangalore erstrecken sich zahlreiche Strände mit Kokospalmen. Die Küste verläuft in gerader Linie bis nach Kerala, der Nachbarstadt, und weiter bis zu den Städten Kasaragod, Kannur und Tellichery. Weitere interessante Orte in der Nähe von Mangalore sind die Tempel Dharmasthala und die Stadt Udupi. Dharmasthala, ein wichtiger Pilgerort, und seine zahlreichen Gebetsstätten sind ein faszinierender Ort der Frömmigkeit. Udupi ist berühmt durch den Krishna-Tempel und das alle zwei Jahre hier stattfindende Paryaya-Festival, das dieser religiösen Gemeinschaft zu Ehren veranstaltet wird.